Die Kfz-Batterie: Ihre Funktionsweise und Aufgaben

Die Starterbatterie oder – bei einem Kfz – Autobatterie befindet sich, wie der Name schon sagt, unter anderem in einem Kraftwagen. Aber auch in Gasturbinen eines Flugzeugs oder Stromerzeugungsaggregaten wird sie verbaut.

Die eigentliche Funktion der Starterbatterie, wie sie auch in einem normalen Pkw verbaut ist, besteht darin, die notwendige Energie zum Starten des Fahrzeugs zu liefern - deswegen auch "Starterbatterie". Bei einem Elektrofahrzeug hingegen ist sie eher als Traktionsbatterie zu benennen, da sie in diesem Falle nicht zum Starten des eigentlichen Antriebs erforderlich ist, sondern selbst den Antrieb darstellt (Traktion vom lateinischen "tractare", zu Deutsch "ziehen").

Die Kfz-Batterie liefert also den elektrischen Strom für den Anlasser, das heißt, sie erzeugt den Funken in der Zündkerze, der schließlich das Gasgemisch im Motorzylinder entzündet, wodurch der Motor zu laufen beginnt. Außerdem können mithilfe der Batterie sämtliche Anzeigen, Lichter, das Radio und andere Instrumente betrieben werden, solange das Fahrzeug noch nicht gestartet wurde. Da sich in Fahrzeugen zunehmend mehr derartige Komfortfunktionen befinden, wird diese Aufgabe der Batterie immer wichtiger. Jedoch sollte diese Funktion nicht zu lange Zeit genutzt werden, da sich die Batterie ansonsten zu sehr entlädt und der Motor nicht mehr gestartet werden kann. Genau das passiert, wenn über Nacht beispielsweise das Licht brennt und am nächsten Tag der Wagen nicht mehr anspringt. Ist das Fahrzeug einmal angelassen, wird die Batterie mithilfe der sogenannten Lichtmaschine - eines Generators - automatisch wieder aufgeladen, so dass sie sich bei richtigem Umgang sowie angemessener Pflege und Wartung nie vollständig entladen kann.

Grundsätzlich ist die Starterbatterie ein sogenannter Akkumulator, der meist aus mehreren in Reihe geschalteten Bleiakkumulator-Zellen besteht. Jede dieser Zellen besitzt eine Nennspannung von ca. 2,12 Volt, und indem drei bis sechs derartige Zellen zu einer Batterie verarbeitet werden, entsteht eine Nennspannung von sechs bzw. zwölf Volt. Bei Lastkraftwagen werden auch Batterien mit insgesamt 24 Volt verwendet, da diese mehr Leistung aufbringen müssen. Es existieren drei verschiedene Arten von Bleistarterbatterien: Flüssigbatterien, Vliesbatterien und Gelbatterien.