Das Geschäft mit den Merchandising Artikeln nimmt bei den deutschen Bundesligavereinen stetig zu. Inzwischen ist der Verkauf dieser Artikel zu einer sehr wichtigen Einnahmeposition geworden.
In früheren Zeiten haben sich die deutschen Bundesligavereine vorwiegend aus dem Verkauf von Eintrittskarten zu den Heimspielen finanziert. Durch die Präsenz der Medien, vorwiegend die zahlreichen Übertragungen und Spielberichte im Fernsehen, werden Spieler und Vereine interessant für große Unternehmen. Diese Unternehmen zahlen gewaltige Summen für die Namensrechte an den Stadien, Trikotwerbung und allgemeines Sponsoring. Die häufige Einblendung im Fernsehen ist eine ideale Werbung und der Fußballsport ist in Deutschland sehr positiv besetzt. Das Fernsehen zahlt den Vereinen erhebliche Fernsehgelder, die in der heutigen Zeit dafür sorgen, dass die deutschen Mannschaften im internationalen Vergleich mithalten können. Durch den Kauf internationaler Spitzenspieler wird das Niveau in der Liga ständig gesteigert und gute Spieler ziehen weitere gute Spieler an.
Vorwiegend die junge Generation sucht sich ihre Vorbilder im Sportbereich, vornehmlich im Fußball. Um sich mit dem Lieblingsverein auch öffentlich zu identifizieren, werden Trikots des Vereins in großer Zahl verkauft. Hat der Fußballfan dann noch einen Lieblingsspieler in der Mannschaft, wird die Rückennummer und der Name des Spielers aufgeflockt. Das ist heute problemlos möglich, denn die Fußballspieler haben alle eine Rückennummer, die sie für die gesamte Saison behalten. Früher wurden die aufgestellten Spieler von 1 bis 11 durchnummeriert und die Ersatzspieler erhielten die höheren Rückennummern. Manche Fußballstars heizen den Trikotverkauf nach ihrer Verpflichtung dermaßen an, dass die Vereine wenige Wochen danach bereits einen großen Teil der Ablösesumme für den Spieler wieder eingespielt haben.
Damit der Trikotverkauf auf Dauer erhalten bleibt, wechseln die Vereine jedes Jahr die Optik der Trikots. Die Grundfarben des Vereins bleiben jeweils erhalten, dass Aussehen verändert sich aber. Hinzu kommt, dass die Vereine Ausweichtrikots auf den Markt bringen und zum Teil eigene Kollektionen für die europäischen Wettbewerbe herausgeben. Alles wird dafür getan, dass die Umsätze weiter steigen und wieder neue Spieler geholt werden können.
16. Juli